Swiss Music Awards
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D'Gwünner si erkore. Für mi persönlich, sticht vor allem Bligg use. Sini nöii CD '0815' isch sackstark und ig sto ou total ufs Jodelchörli im Lied 'Musigg i dä Schwiiz' und zu au däm musikalische Gnuss, gseit er doch eifach ou no ganz speziell und sexy us.

Heimetvogu
Melodie: Carl Hess, Text: Josef Reinhard
S het deheim e Vogel gsunge, i der Hostet vor em Huus,
ha ne welle foh mit Hände, bin em noh dur d Hostet uus.
Bi dernoh i d Frömdi gange, wo nen andre Vogel singt;
han i glost, ob us der Heimet mir kei Wind es Liedli bringt.
Bin i wider heizue gange, s' isch der Vogel wo mi zieht;
möcht ne nümme vo mit Hände, ghörti numme gärn sis Lied
Es wunderschöns töifsinnigs, truurigs Lied mit vielne Erinnerige. Dr Inhalt chönnt me eigentli ou ufene Mönsch bezieh...
d'Melodie zu däm Text chöit dir uf dr nöiie CD vom Silas Buergi
www.silas-buergi.com
und ou uf dr nöiischte Schiibe vom Dinu Heiniger ghöre
www.tinu-heiniger.ch GP Bern: Die schönschte 10 Meile vor dr Wäut
Das Johr bini leider nid am Start gsii....
Aber wenigschtens es Foto vom Maa vo mine Löifertröim;-)
Viktor Röthlin wäre beim 27. Grand Prix von Bern beinahe in die Fussstapfen von Markus Ryffel, 1989 der letzte Schweizer GP-Sieger, getreten. Der Kenianer Philip Njoroge feierte einen überraschenden Start-Ziel-Sieg, wäre am Schluss aber durch Röthlin beinahe noch eingeholt worden.
Schlusszeit für Vik: 49:05 für 16,093 km
Hammer!
Sina: Pourquoi l'hiver?
Geschter ufem Wäg vom Tessin hei, hetmi e Song totau berüert. Er isch zwar uf französisch, aber gsunge vo Sina, eini vo üsne beschte Mundartsängerinne.
Hie dr Text:
Pourquoi l'hiver
(Musik: H.P. Brüggemann Text: Frédéric Stucki)
Un soir d’hiver tout clair
les brumes d’automne perdues
et tu deviens sincère
je ne m’y attendais plus
Tu troves enfin les mots
ton courage revenu
pour me dire
que tu ne m’aimes plus
Pourquoi l'hiver
ou mon coeur
a déjà trop froid?
Pourquoi l'hiver
ou le soleil
ne me réchauffre pas?
Pourquoi ne pas te taire
et vivre?
tanter encore une fois
et attendere...
le printemps reviendr
Prends pas l’hiver
non, pas l’hiver
Je sens très bien
nous nous sommes perdus
sur notre chemin
et notre amour
n’a pas su vaincre les chagrins
mais je t’aime encore, pas mois
j’étais sure d’en arriver là
tu me dis que tu n’y crois pas
Prends pas l’hiver pour me quitter
non, pas l’hiver
Non, non pas l’hiver
pas maintenant
je n’suis pas encore prête
jamais l’hiver
même en sachant
te mots doux ne sont pas honnêtes
je veux attendre
un printemps
un été a tes cotés
mais pas l’hiver
non, pas l’hiver

Foto: Raphaela Pichler
Si het übrigens letscht Samschtig ir Sändig Suisse Sports Awards 2007 im Schwizer Fernseh ihri nöii Single "Wänn nid jetz, wänn dä" vorgstöut. Für mi isch si eini vo de sterkschte Sängerinne wo mir hei. Im nöiie Johr isch sie wieder uf Tour. Date findet ihr uf ihre Website:
http://www.sina.li/Schiff im Sturm
Säg mir säg mir wo - wo cha i mi häbe
dass i mi nid falle la
gib mir gib mir Muet - Muet dass i cha läbe
o wenn i ke Chraft meh ha
s tribt mi mit em Wind - em Wind dervo
i mimm Härz isch es läär u chalt
bring mi a e Ort - e Ort irgendwo wo i finde e chli Halt
Säg mir säg mir wie - chumm i wieder ufe
we mis Boot undergeit
gib mir gib mir Luft - dass i cha schnuufe
we mi ds Wasser nümme treit
La mir nur e Stern - e Stern la stah
dass i mi nid ganz verlüüre id dr Nacht
zeig mir nur e Weg - wo i chönnt gah
wo mir wieder Hoffnig macht
Wie es Schiff - es Schiff im Sturm
schlaat es mi hin und her
und i weiss - i weiss nid warum
uf und ab wie es Schiff im Sturm
Säg mir säg mir wo - cha i mi verstecke
vor de Wälle ire Wucht
gib mir gib mir Glück dass i mal entdecke
irgenwo e stilli Bucht
Hey du gib nid uf
du bisch i dire Not nid allei
Anderi warte ou druf
und sehne sich nach eme Dehei
© Paolo Negri
Span: D'Wäut umarme
I chönnt die ganzi Wäut umarme
Bisch schlächt ufgleit muess di warne
I chönnt die ganzi Wält umarme
Achtung-fertig-los!
Hütt lani mi mal la gheie
Und i tanze us dr Reihe
Hütt lani mi tief la gheie
Mir isch d'Moral emal egal.
Alli Vögu wo hütt singe
die wei mir es Ständli bringe
Alli Vögu wo hütt singe
Singe ganz allei für mi!
Hütt pfleg i mi u mi Garte
La die ganzi Wält la warte
Hütt pfleg i mi u mi Garte
Das erloub i mir.
Itz wotti nümme lenger singe
Nei dir müesst mit itz la springe
Itz wotti nümme lenger singe
Süsch isch dä Tag de scho verby.
© Span M.Kohli-St.W.Müller
Einziges Konzert von SPAN auf dem FESTland im 2007
Freitag, 24.8.2007 / 22:30h - 00:30h / Wichtrach BE im Rahmen
der Hornusserfeste 2007
S ü n n e l i b l u e s
Dr Dänu Brüggemann isch näbe Musiker ou e erfolgriche Schouspieler. Sis nöischte Stück hani erscht grad chürzlich gsee. Es söu no witeri Date gä. Wirde informieren....
"Sünneliblues"
Chlöisu Friedli (1949 –1981): Kein Musiker, der sich in den Hitparaden tummelte, dafür einer, der Spuren hinterliess. Sein Song «SünneliBlues» beispielsweise beschreibt in lakonischer Art den Patienten-Alltag in der psychiatrischen Klinik Waldau, wie ihn Chlöisu Friedli aus regelmässiger Erfahrung bestens kannte. Im Frühjahr 1981 nimmt Chlöisu Friedli im Tonstudio die in den letzten Monaten entstandenen Songs auf.
Seine, auf dem Piano mit bluesigen Riffs begleiteten, meist halb assoziativ improvisierten Texte werden später als «Bärnerblues» bekannt und könnten als Vorläufer von «Stiller Has» gelten. Das Stück spürt Leben und Werk der Berner Blueslegende nach. Chlöisu Friedli ist eine Künstlerexistenz, der sich zwischen Witz und Aufbruch bewegt, und dabei die späten 70er und frühen 80er-Jahre aufleben lässt. «SünneliBlues», ein mystisch beklemmender Krimi von und mit Dänu Brüggemann.
Fotos Dänu Brüggemann als Chlöisu Friedli in "Sünneliblues" Theater Ittigen 2007

Songtext Sünneliblues
Chlöisu Friedli
I spile e Boogey vom Jimmy Yaencey.
Der Jimmy Yaencey isch Sportplatzabwart gsy. Wenn synerzyt eine Sportplatzabwart isch gsy, de het me ds Gfüehl gha, er sygi usgstige. U der Jimmy Yaencey isch Sportplatzabwart gsy.
U wenn hüt eine usgstigen isch, de isch er nümm vil wärt, oder de isch er grad i der psychiatrische Klinik als Pensionär. I ha mal es Meitli gfunde uf der Strass und die isch schlächt zwäg gsy. U nächär bini überall häre – und i ds Contakt – u i d’Poliklinik – u bi überall häre und am Schluss isch si de ir Waldou glandet. Wüll me het ds Gfüehl gha, me weiss nid wohäre dass me mit ere sött. Die brucht eifach mal es Bett wo si cha pfuuse u usschafe.
U wenn hüt eine wott usschlafe, de muess er i d’Waldou.
Dert git’s zum Byspil o Mineralwasser. Dür d’Wuche düre Henniez und am Sunntig Citron. D’Chrankekasse zahlt alls. Nume der Kontakt zur Ussewält nid: Wenn me wott telefoniere, de muess me’s sälber zahle.
Weli Syte weit dir, Herr Friedli – die linggi oder die rächti?
Das wär e Sprütze.
Die linggi, bitte! – Dert hani ds Gfüehl, es tüeg mir chli weniger weh.
U nächär dä vom Rouke: Rouken im Saal isch nid erloubt, da müesst der uf d’Toilette. U nächär isch der Dokter cho – Herr Friedli, mir göh schnäll chli ga rede mitenand. Am beschte uf der eeh... Im Wöschrüümli, uf der Toilette. Si hei nid emal es Rüümli, wo me cha rede mitenand. U nächär isch Bsuech cho. I ha chli wöllen elei sy. – Hani gseit: Mir göh am gschydschte uf d’Toilette – Dört sy mir nächär für üs.
Nächär het’s gheisse: Herr Friedli, füehlet dir euch nid guet? Weit dir e chli uf d’Toilette?Dert syt dir de für eh... chli für euch. Syt dir elei, ja.
Hüt hani en IV-Ränte und alli chöi mir der Buggel abrütsche und das isch ir Ornig.
I ga ga sünnele dür d’Wuche düre
I weiss warum
I ga ga sünnele… tra la la la la la
Das isch der Sünneliblues
Der Sünneliblues woni ha
Stüüre zahli kener me.Songtext Patent Ochsner
los
los, los, los emau
los mau, wie das schtill isch
we du & I zäme si
los, los, los emau
los mau wie das schtill isch
s isch doch genau üsi melodie
i dere wäut wo aues luut schrill isch
da bin I froh ghör I wenigschtens di
i dere wäut wo aues luut schrill isch
da los I hueregärn uf di
nume schad ghörsch mi jitz nid
lue. lue, lue
hüt ligen I blank, hüt gheie myner muure
gsehsch dür mi düre wi dür glas
lue. lue, lue
öb d öppis fingsch näb dene geischter, wo
da luure
& dene ängscht vor I weiss nid was
lue mi a, lue mi a mit dene ouge
won I so mängisch vergässe ha
lue mi a, lue mi a mit dene ouge
& de gsehsch win I uf di schtah
nume schad bisch hüt nid da
chumm, chumm, chumm
& nimm mi i dyni arme & la mi nümm los
I gloub, vo dir überchumen I nie gnue
chumm, chumm, chumm, chumm
& schick mau öppis über
vo dyre chraft & vo dyre rueh
i dere wäut vou truurige gschtaute
da dänk I huereviu a di
au die schprüch & das gliir & die fürz
& glych blybt aus bim aute
& grad hüt han I gluscht uf di
& o hüt gsehn I di nid
© Patent Ochsner
Text von Stefanie Grob
Eine vo de beschte Biiträg uf dr CD 'Bern ist überall'
Insle vom Glück
Jä Inslä vom Glück das cha viu si: Ä wissä Chüngu wo übernä grüni Mattä gümpärlät isch für mi Glück. Nid usäm Näscht müässä am Morgä, isch für mi Glück. 6 Kristau-Glesr-Bong übercho obwou mä numä für 59.45 het i-kouft im Coop. Dasch für mi Glück.
Äs Chinasüpli frässä, isch für mi Glück, äs Seschwang, äs Mame, äs Lapsong as Tiramisu isch für mi Glück.
Das d Pomchips nid kaputt si, obwou mä sä däräwä i dä Rucksack het gstungät.
Elekterischs Liecht, das isch für mi Glück.
Im Palmoliv dr ganz Körper drin z Badä, statt numä gäng d Häng. He mou, dasch ä Fortschritt u Fortschritt isch Glück.
Ä Wöschmaschina ha im Chäuer, wo sogar frei isch OHNI Wösch-Plan, äs Gletisä im Schaft womä niä brucht, ä Kompiuter im Zimmer wo duät wi mä wott, äs Handy wo pipst, fasch wi näs jugs Müsli – ja wüu u o z Wunder vor Geburtä isch äs Glück – jungi Chaubli, jungi Lämmli, jungi Rössli, jungi Muni, jungi Guschti, jungi Hüänli, jungi Söili, jungi Hündli, das Aus isch für mi Glück.
Äs Figürli im Chinder-Überraschigs-Ei z fingä, statt gäng dä Schissdräck wod no muäsch baschtlä.
Äs guäts Gspräch, äs guäts Glas Wi, ä guäti Gsundheit, äs guäts Nöis, äs guäts Velo, ä guätä Lun, ä guätä Schlaf, ä guäti Zigi, ä guätä Härdöpfu (mitänang - ) isch für mi Glück.
Jä Inslä vom Glück das cha ä Hufä si. ä Hufä Gschlänkli am Geburi, ä Hufä Mischt, wo nid vor mir Tür ligt, ä Hufä Büächer wo mä no wott läsä, ä Hufä CDs wo mä no wott losä, Odr ändäch mau ä Radiosändr fingä wo si nid gäng numä Schrott spilä. Ä hufä Gäud uf dr Bank, äs Chärtli womä cha inä-la u ä schönä Pullovr mit-heinä drfür. Ir Ikea ga Kommodä Pjöngjang VRLANGÄ u dä Vrchöifärinnä bim Umäsecklä zuäluägä, bis si du ändläch merkä, ds diä gar nid git.
Dasch für mi Glück.
Ä Zitig z ha, ä eigäti, wo mä darf drüber-sabbärä bim Kafi. Artiku usä-rissä, womä niä wieder lisst. Ä Heli-Hänsän isch äs Glück, wed d Wohnig nid gheizt isch. Nid dr Sönä begägnä im Marzr isch Glück u z Tram nid vrpassä u ä toubi Nachbarin ha. Rif für d Inslä si u sofort ga – dasch de sogar cheibä glück.
Äs feins Sunnäbluämächärnä-Brot mit Caprice des Dieux obädruff, isch für mi Glück. Ke Brief übercho aber 14 Mails uf einisch. Ä Schuttmätsch luägä u niemäräm häufä u drum o nid enttüscht si nächär. Warmi Schuä ha im Winter u ä gfättereti Jaggä u ä glismäti Chapä u Händschä u Haustuäch u Stüupä – isch Glück.
Ds z Fürzüg nid ab-ligt chum isch mä dähei u wott nümmä usä. Ds mini Zimmer-Lindä iri Lüüs isch los wordä. Ds dr orangsch Markr uf z mau wieder geit.
Ä Stärnschnuppä am Himu isch für mi Glück, ä Chemifäger, äs Himmugüägäli, äs Vierblettrigs Chleeblättli, äs Marzipansöili, ä Eiräpplär, äs Bleiguss-Figuürli, äs guäts Horroskop, äs Toi, toi, toi, äs Haus-u-Beibruch, äs Bhüät-di-Gott, äs Glückslos, äs Lotto, äs Uf-Houz-Chlöpferlä, äs DUUMÄ-Drückä, äs a-eim-Dänkä, äs viu-Glück, äs Machs-Guät, äs äs-Geit-de-scho, äs-äs-muäss-ja, äs-äs-wird-de-scho-schief-ga, äs-äs-louft-DR-de-sichär, äs äs-isch-de-ÄUÄ-haub-so-wiud.
Ja u Ohni-gross-z-Stoglä über di äs-äs`s über z cho, isch für mi Glück. Äs Lachä i dä Gsichtär vo mim Publikum isch für mi Glück, äs dörfä Fröid z bringä isch für mi Glück, äs dörfä Härz la warm wärdä u höchr Schla. Äs bizzli meh Liäbi uf derä Wäut, isch für mi Glück. Ä Seifä-Spänder isch für mi Glück. Ä guäti Dosierig ä grächti Vrteilig. Z Staatskunde-Legsikon nid müässä füränäh, wüu i däräwä guät über Staatskund Bscheid weiss.
Das isch für mi Glück.
Das z Telefon nid lütet, we ni grad Shampo am Gring ha oder z Zahnbürschtli ir Schnurrä. Äs auts Gspändli wieder träffä u Chirschi-Stei spöiä, das isch, das müässt dr zuägäh, äs cheibä schöns Gfüäu. Ja u itz de grad nächär, äs Guät-gmacht-isch-luschtig-gsi-sou-glatt-mo-mou-Numä-gäng-witer-so – o das isch für mi Glück-
Ds z Publikum merkt dass dr Tägscht fertig isch u afat Chlatschä, obwou mä nid uf Punkt gsprochä het. Das wär für mi Glück. Nid irä Ändlosschloufä blibä hangä u mr öbbis müässä us dä Finger sugä, das wär für mi Glück. Ä chlinä Applous, är darf o bescheidä si, das wär mir scho gnuä, ganz ehrläch, Das wär für mi Glück.
© Stefanie Grob